Wir zählen Schritte, Kalorien und Herzschläge - aber wer zählt seine Atemzüge? Die Häufigkeit sowie die Art und Weise unserer Atmung entscheiden mit, ob wir mehr gestresst oder eher entspannt sind.
Vagusnerv-Stimulatoren boomen: Die kleinen Geräte versprechen bei Stress eine effektive Entspannung – Gerät anlegen, einschalten, fertig. So einfach ist es aber nicht: Die Forschung zeigt, sie können beim Stressabbau helfen – aber nicht auf Knopfdruck.
Du stehst unter Dauerstress und suchst nach einfachen Lösungen? Die Vagusnerv-Stimulatoren für Privatanwender sind vermutlich deshalb derzeit so beliebt, weil sie nicht-invasiv funktionieren und eine Alternative zur implantierten VNS sind. Sie entsprechen den Wunschvorstellungen von vielen gestressten Menschen: Man will sie nur anlegen und ohne weiteres Zutun fühlt man sich entspannt und erholt.
Die meisten Vagusnerv-Stimulatoren funktionieren ganz nebenbei. Während Du im Büro sitzt, einen Film anschaust, spazieren gehst oder den Haushalt erledigt, kannst Du die kleinen Geräte tragen und Deinen Vagusnerv zu mehr Aktivität anregen.
Eine Produktübersicht von verschiedenen Vagusnerv-Stimulatoren findest Du auf der Website 6atemzuege.de.
Zur Einordnung: Das vegetative Nervensystem (VNS) steuert alle unbewussten Körperfunktionen, insbesondere Herzschlag, Atmung und Verdauung. Der Parasympathikus sorgt als Teil des VNS für Ruhe und Erholung. Der Vagusnerv ist der Hauptbestandteil des Parasympathikus. Etwa 80 Prozent der parasympathischen Aktivität werden dem Vagusnerv zugeschrieben. Als längster Hirnnerv hat er einen weitreichenden Einfluss. Seine Fasern erstrecken sich mit vielen Verzweigungen über den gesamten Körper, weshalb er auch als Vagabundennerv bezeichnet wird. Er bildet Nervengeflechte um innere Organe, wie Herz, Lunge und große Teile des Bauchraums, und fungiert somit als Vermittler zwischen den inneren Organen und dem Gehirn.
Der Vagusnerv hat eine besondere Eigenschaft: Er leitet nicht nur Signale vom Gehirn an die Organe weiter, sondern meldet auch Zustände von den Organen an das Gehirn. Etwa 80 Prozent seiner Nervenfasern dienen der bidirektionalen Informationsübertragung zwischen Gehirn und Organen (insbesondere Magen-Darm-Trakt). Etwas nur 20 Prozent der Nervenfasern übermitteln Signale vom Gehirn zu den Organen (Butt et al. 2020).
Die Auswirkung von Stress kann durch eine Stimulation des Vagusnervs beeinflusst werden, indem die Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus ausgeglichen wird. Gerade bei chronischem Stress liegt eine Dominanz des Sympathikus vor, was unter anderem anhand eines erhöhten Cortisolspiegels messbar ist. Vagusnerv-Stimulation kann dieser Dominanz bei langfristiger Anwendung entgegenwirken und die parasympathische Aktivität stärken. Die akute Wirkung einer Vagusnerv-Stimulation ist im Allgemeinen leider nicht an einer verbesserten Herzratenvariabilität (HRV) ablesbar (Wolf et al., 2021) – obwohl es im Einzelfall es hierzu Ausnahmen in der Grundlagenforschung (Machetanz et al., 2021) gibt. Eine längerfristige wiederholte Vagusnerv-Stimulation kann zu einer Verschiebung der Mittelwerte verschiedener HRV-Parameter in Richtung einer erhöhten parasympathischen Aktivität führen (Ylikoski et al., 2020).
Eigene Ausläufer des Vagusnervs sind von außen relativ einfach zugänglich. An diesen Stellen setzen die Vagusnerv-Stimulatoren an. Sie stimulieren den Vagusnerv mit ganz unterschiedlichen Methoden und an unterschiedlichen Orten.
Stimulationsarten:
Stimulationsorte:
Beachtenswert sind Vagusnerv-Stimulatoren auch aus folgendem Grund, dass sie gleichzeitig mit anderen Methoden zur Stressbewältigung genutzt werden können. Beispielsweise können während ihrer Verwendung zusätzlich Atemübungen, Achtsamkeitsübungen oder im Grunde auch Waldspaziergänge durchgeführt werden. Letztendlich kannst Du auch Alltagstätigkeiten während der Stimulation erledigen.
Zudem können Vagusnerv-Stimulatoren hinsichtlich Dauer und Häufigkeit sehr individuell angewendet werden. Zum Beispiel wurden Stimulationsdauern von 15 bis 75 Minuten untersucht mit dem Ergebnis, dass 60 bis 75 Minuten aktive Stimulation für eine aktive HRV-Modulation erforderlich ist (Taylor et al., 2025, preprint). Es ist kein wissenschaftlicher Konsens zu Dauer und Häufigkeit bekannt, was auch daran liegt, dass die Studienlage zu Dosis-Wirkungs-Beziehungen noch jung ist. Die folgende Tabelle soll dies zur Orientierung verdeutlichen. Sie enthält nicht für die Praxis empfohlene Nutzungsgaben, sondern die in Studien (nach Symptom/Indikation aufgeschlüsselt) verwendeten taVNS-Anwendungsprotokolle:
| Indikation | Häufigkeit / Dauer | Quelle |
|---|---|---|
| Tinnitus | 4–6 Std./Tag über 24 Wochen | Kreuzer et al. (2014); zusammengefasst in Frontiers in Neuroscience 2024, DOI: 10.3389/fnins.2024.1405310 |
| Tinnitus-Stress | 60–90 Min./Tag, 5 Tage/Woche über 1 Jahr | Ylikoski et al. (2020); ebd. |
| Epilepsie (RCT) | 2 Std./Tag in 4×30-Min.-Blöcken über 20 Wochen | Neurotherapeutics 2023, DOI: 10.1007/s13311-023-01353-9 |
| Chronischer Stress | 20 Min./Tag an 5 aufeinanderfolgenden Tagen | dos Reis et al. (2024), DOI: 10.3389/fpsyg.2024.1343413 |
| Insomnie (fMRI-Mechanismusstudie) | — | Wu et al. (2021), DOI: 10.3389/fnins.2021.609640 |
| Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (pädiatrisch) | 5–10 Min./Tag (Crossover-Phase), später 2×5 Min./Tag bis Woche 16 | Sahn et al. (2023), DOI: 10.1186/s42234-023-00124-3 |
| Prader-Willi-Syndrom | 4 Std./Tag über 12 Monate, danach 2 Std./Tag | Manning et al. (2019), DOI: 10.1371/journal.pone.0223750 |
| Long Covid (RCT) | 1 Std., 2×täglich, 6 Tage/Woche über 4 Wochen | Badran et al. (2022), DOI: 10.1186/s42234-022-00094-y |
Herstellerseitig werden beispielsweise eine Tages-Stimulationsdosis von 4 Stunden mit einer durchgängigen Stimulation von einer Stunde ohne genauere Begründung empfohlen (siehe Gebrauchsanweisung tVNS E Version 2.4.2024-06-11 Seite 20).
Für viele Verfahren fehlen hochwertige Studien, auch wenn Websites von Herstellern oft anderen Eindruck erwecken wollen. Die Studienlage variiert je nach Gerät deutlich. Am besten erforscht ist die elektrische Stimulation am Ohr (Butt et al., 2019).
Die überzeugendsten Daten liegen derzeit für die transkutane aurikuläre Vagusnerv-Stimulation (taVNS) vor. Hierbei stimulieren schwache elektrische Impulse den Vagusnerv am Ohr. Verschiedene Bereiche am Ohr eignen sich für die Stimulation über die Haut. Zu den wichtigsten Stellen zählen die Cymba conchae – eine Falte oberhalb des Gehörgangs – und der Tragus, die kleine Erhebung am Gehöreingang, die oft ein Piercing trägt. In Studien wurden beide Stimulationsorte verglichen. An beiden Stellen kann der Vagusnerv stimuliert werden. Fachleute bevorzugen jedoch die Cymba conchae, weil dort mehr Vagusnervfasern erreichbar sind und dadurch eine stärkere Aktivierung möglich ist (Yakunina, 2017).
In diesem Forschungsfeld wird meist zwischen taVNS (aurikulär, am Ohr) und tcVNS/nVNS (zervikal, am Hals) unterschieden. Die Evidenzlage unterscheidet sich je nach Stimulationsort teils deutlich.
Die Wirkung der taVNS wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht. Dabei ging es unter anderem um Depressionen (Corrêa et al., 2022; Tan, C. et al. 2023), Angst als Begleitsymptom bei Morbus Parkinson (Zhang et al., 2024), Schlafstörungen (de Oliveira et al., 2025) sowie akutem Stress (dos Reis et al., 2024) und stressbedingten Störungen (Benzouak et al.,2025). Darüber hinaus wird die Methode auch bei Erkrankungen wie Migräne (Qian et al., 2026; Song et al., 2023), Epilepsie (Moro et al., 2025; Zhang et al., 2024), chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Sahn et al., 2023) sowie nach Schlaganfällen (Wan et al., 2026) oder bei Post-Covid beziehungsweise ME/CFS (Balan, A. et al., 2026) erforscht. Migräne und Epilepsie gehören zu den am besten dokumentierten Anwendungsgebieten. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und in der Schlaganfall-Rehabilitation arbeiteten die meisten methodisch starken Studien mit implantierter, invasiver VNS, nicht mit taVNS. Das Feld Post-Covid (Long Covid) und ME/CFS hat derzeit dem Anschein nach die widersprüchlichste und methodisch schwächsten Evidenzlage. Aufgrund der Vielfalt der Forschungsaktivitäten kann hier nur eine Auswahl angeführt werden.
Der Klarheit halber muss angemerkt werden, dass die Evidenzqualität zur Wirkung der taVNS bei den verschiedenen Symptomen unterschiedlich ausgeprägt ausfiel. Insgesamt stellen die Ergebnisse taVNS als vielversprechende, sichere und nichtinvasive Behandlung dar. Von vielen Forschern wurde angemerkt, dass weitere methodisch robustere Studien erforderlich sind, um ihre Anwendung zu optimieren und ihren Einsatz auf breitere Bevölkerungsgruppen auszuweiten.
Unerwünschte Wirkungen und Kontraindikationen/Ausschlusskriterien der Vagusnervstimulation wurden bereits umfangreich erforscht.
Die Metaanalyse „Kim et al., 2022“ fand kein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen unter aktiver taVNS im Vergleich zur Kontrollgruppe. Am häufigsten waren leichte, vorübergehende Beschwerden wie Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen und Kribbeln.
Ein umfassende Sicherheitsübersicht zu transkutane Vagusnerv-Stimulation (tVNS) wurde in der Metaanalyse „Redgrave et al., 2018“ aus 51 Studien erstellt. Die häufigste Nebenwirkung war eine Hautirritation an der Elektrodenstelle (bei rund 18 % der Teilnehmenden), gefolgt von Kopfschmerzen und Erkältungssymptomen. Schwerwiegende Zwischenfälle waren selten und ließen sich in keinem Fall eindeutig auf die Stimulation zurückführen.
Eine offizielle, konsensbasierte Liste von Kontraindikationen existiert für tVNS bislang nicht. In Studienprotokollen werden aus allgemeiner Vorsicht typischerweise Personen mit aktiven Implantaten (z. B. Herzschrittmacher, Cochlea-Implantate), Schwangere sowie Personen mit Zerebralshunts oder mit Hautverletzungen im Stimulationsbereich ausgeschlossen.
Bevor Du selbst loslegst: Die genannten Ausschlusskriterien sind eine Orientierung aus der Forschung, keine vollständige medizinische Bewertung Deiner persönlichen Situation. Bei Vorerkrankungen, Implantaten oder in der Schwangerschaft gehört diese Entscheidung in ärztliche Hände.
Zur Wirkung von Vagusnerv-Stimulatoren gibt es immer mehr Studien zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Besonders für die transkutane Stimulation am Ohr liegen inzwischen viele positive Ergebnisse vor. Wer jedoch glaubt, dass die Entspannung sofort nach dem Einschalten des Geräts eintritt, wird wahrscheinlich enttäuscht. Die Herzratenvariabilität, ein Maß für die Entspannungsfähigkeit, verändert sich nicht unmittelbar, aber langfristig schon.
Dein Nervensystem reagiert nicht sofort auf eine Vagusnerv-Stimulation. Wie bei einem Muskeltraining braucht es regelmäßige Trainingsreize, um nachhaltige Effekte zu erzielen. Studien belegen, dass eine transkutanen Vagusnerv-Stimulation erst nach einem längeren Zeitraum zu Veränderungen im Nervensystem und im Neurotransmitterhaushalt führt.
Die 30-Tage-Rückgabefrist, die viele Hersteller einräumen, könnte für den Eintritt einer Wirkung zu kurz sein. Spürbare Veränderungen werden häufig erst nach mehreren Wochen beobachtet - in vielen Untersuchungen nach etwa zwölf Wochen regelmäßiger Anwendung. Die Anwendungsdauer variiert in den Studien zwischen 60 bis 240 Minuten.
Die Autoren Dr. med. Egor Egorov (Anästhesist und Hypoxie-Experte) und Nicole Franke-Gricksch (Medizinjournalistin mit Ausbildung zur Heilpraktikerin) stellen Testergebnissen und ihre Bewertungen für verschiedene Vagusnerv-Stimulatoren auf der Website 6atemzuege.de einen Überblick über die sehr unterschiedlichen Produkte bereit. Die breite Produktplatte reicht von einem Medizinprodukt mit EU-MDR bis hin zu kostengünstigen Lifestyle-Produkten.
Folgende Vagusnerv-Stimulatoren wurden in den Produkttests berücksichtigt:
tVNS: Vagusnerv-Stimulator (transkutan aurikulär) mit der Zulassung gemäß EU-Medizinprodukteverordnung 2017/745 (MDR)
ZenoWell: Vagusnerv-Stimulation (transkutan aurikulär) unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse
Apollo Neuro: Mit Vibrationen am Handgelenk den Vagusnerv stärken
Amofit S: Stimuliert den Vagusnerv mit elektromagnetischen Signalen
echobell vagus: Vagusnerv-Stimulierung über das Sonnengeflecht
Z-Vibe: Ein kleiner Stift für mehr Vagusnerv-Aktivität
Werbehinweis: Wenn Du über 6atemzüge.de einen Vagusnerv-Stimulator bestellst, erhältst Du bei allen getesteten Produkten einen Rabatt und wir erhalten eine kleine Provision. Sie ermöglicht uns, redaktionell unabhängig weitere Produkte für Dich zu testen, und ist mit keinen Mehrkosten für Dich verbunden.
taVNS steht für transkutane aurikuläre Vagusnerv-Stimulation. Dabei wird der Vagusnerv über schwache elektrische Impulse an bestimmten Stellen des äußeren Ohrs stimuliert – am häufigsten an der Cymba conchae oder am Tragus.
Nein. Die Forschung zeigt, dass sich die Herzratenvariabilität als Maß für die Entspannungsfähigkeit meist nicht unmittelbar nach einer einzelnen Anwendung verbessert. Spürbare Effekte bauen sich eher über Tage bis mehrere Wochen regelmäßiger Anwendung auf.
Das hängt stark vom Anwendungsziel ab. In Studien reichte die Spanne von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten regelmäßiger Anwendung, bis sich messbare Veränderungen zeigten – häufig wird ein Zeitraum von etwa zwölf Wochen genannt.
Ja, laut aktueller Studienlage gilt taVNS als sicher und gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen sind leichte, vorübergehende Beschwerden wie Hautirritation an der Elektrodenstelle, Kopfschmerzen oder Kribbeln. Schwerwiegende Zwischenfälle sind selten.
Eine offizielle, einheitliche Liste an Kontraindikationen existiert bislang nicht. Aus Vorsicht schließen Studien meist Personen mit aktiven Implantaten (z. B. Herzschrittmacher, Cochlea-Implantate), Schwangere sowie Personen mit Zerebralshunts oder Hautverletzungen im Stimulationsbereich aus.
tVNS ist der Oberbegriff für nicht-invasive, transkutane Vagusnerv-Stimulation. Er umfasst zwei Varianten: taVNS (aurikulär, am Ohr) und tcVNS bzw. nVNS (zervikal, am Hals). Die beiden Varianten unterscheiden sich in Stimulationsort und teils auch in der Studienlage je nach Anwendungsgebiet.
Badran, B. W., Huffman, S. M., Dancy, M., Austelle, C. W., Bikson, M., Kautz, S. A., & George, M. S. (2022). A pilot randomized controlled trial of supervised, at-home, self-administered transcutaneous auricular vagus nerve stimulation (taVNS) to manage long COVID symptoms. Bioelectronic Medicine, 8, 13. https://doi.org/10.1186/s42234-022-00094-y
Benzouak, T., Danyluck, C., Gunpat, S., et al. (2025). Transcutaneous vagal nerve stimulation for the treatment of trauma- and stressor-related disorders: systematic review of randomised controlled studies. BJPsych Open, 11. https://doi.org/10.1192/bjo.2025.10057
Bonaz, B., Sinniger, V., & Pellissier, S. (2021). Vagus nerve stimulation at the interface of brain–gut interactions. Frontiers in Neuroscience. https://doi.org/10.3389/fnins.2021.650971
Butt, M. F., Albusoda, A., Farmer, A. D., & Aziz, Q. (2020). The anatomical basis for transcutaneous auricular vagus nerve stimulation. Journal of Anatomy, 236(4), 588–611. https://doi.org/10.1111/joa.13122
Corrêa, F. I., Souza, P. H. L., Uehara, L., Ritti-Dias, R. M., Oliveira da Silva, G., Segheto, W., Pacheco-Barrios, K., Fregni, F., & Corrêa, J. C. F. (2022). Transcutaneous Auricular Vagus Nerve Stimulation Improves Inflammation but Does Not Interfere with Cardiac Modulation and Clinical Symptoms of Individuals with COVID-19: A Randomized Clinical Trial. Life, 12(10), 1644. https://doi.org/10.3390/life12101644
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Machetanz, K., Berelidze, L., Guggenberger, R., & Gharabaghi, A. (2021). Brain–Heart Interaction During Transcutaneous Auricular Vagus Nerve Stimulation. Frontiers in Neuroscience, 15, 632697. https://doi.org/10.3389/fnins.2021.632697
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Redgrave, J., Day, D., Leung, H., Laud, P. J., Ali, A., Lindert, R., & Majid, A. (2018). Safety and tolerability of Transcutaneous Vagus Nerve stimulation in humans; a systematic review. Brain Stimulation, 11(6), 1225–1238. https://doi.org/10.1016/j.brs.2018.08.010
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Zhang, H., Wan, C., Cao, X., Yuan, Y., Ye, S., Gao, M., et al. (2024). Transcutaneous auricular vagus nerve stimulation improves anxiety symptoms and cortical activity during verbal fluency task in Parkinson's disease with anxiety. Journal of Affective Disorders, 361, 556–563. https://doi.org/10.1016/j.jad.2024.06.083
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